Die vier Arten von Ego (Teil 1 von 2)

Nachdem man als Mensch geboren wurde, gibt es erst einmal nur den reinen „Geschmack“ eines Wahrnehmenden, der etwas wahrnimmt. Diese minimale Dualität wird empfunden, weil wir einen menschlichen Körper besitzen, dessen physische Sinne bereits von sich aus die Fähigkeit besitzen, sowohl Berührungen als auch optische, geschmackliche und akustische Reize als konventionelle Wahrnehmungen zu registrieren. Zu jenem Zeitpunkt gibt es noch keine Zuordnung dieser sinnlichen Erfahrungen als etwas, das einem „Selbst“ widerfährt. Es liegt einfach in der Natur des menschlichen Daseins. Dies ist das „bloße Ego“, das in allen Menschen existiert und das der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur zugrunde liegt.

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Probleme des subtilen Körpers in einem hektischen Leben

Spüren Sie ein enges Band um Ihrem Kopf herum? Haben Sie Kiefer- und Nackenschmerzen? Sind Ihre Augen müde, rot, tränend und brennend? Leiden Sie unter häufigen Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen? Solche Schwierigkeiten scheinen rein körperlich zu sein, sie sind es aber nicht. Obwohl sie sich körperlich manifestieren, haben Probleme dieser Art ihren Ursprung im subtilen Körper, in der emotionalen Kommunikation zwischen unserem physischen Körper und unserer mentalen Aktivität. Es gibt fünf Hauptenergien in unserem subtilen Körper, im Tibetischen nennt man sie prana, innere Winde, oder lung. „Aufsteigendes lung“ ist ein zentrales und sehr menschliches Problem.

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Techniken, um mit lung zu arbeiten

Im ersten Teil ("Probleme des subtilen Körpers in einem hektischen Leben") sprachen wir über die Schwierigkeiten, die sich zeigen, wenn sich lung an der falschen Körperstelle befindet. Dazu kommt ein weiteres Problem: Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass aufsteigendes lung die Aufgabe hat, zwischen dem physischen Körper und der mentalen Aktivität zu kommunizieren, aber es kann diese Aufgabe nicht erfüllen, wenn es sich am falschen Ort befindet.

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Die vier Arten von Ego (Teil 2 von 2)

Wer praktiziert den Dharma?

Dharma-Belehrungen betonen Egolosigkeit,  wir können jedoch vier Arten von Ego identifizieren, welche ein Gefühl von Individuum erzeugen. Diese vier Egos sind nicht so beständig wie ein Hauptwort impliziert; sie verhalten sich mehr wie Verben, sie sind ein aktiver, bedingter Fluss, unbeständig, aber erkennbar als relative Erfahrung. Durch diese relativen Erfahrungen üben Menschen viele Dinge aus, eingeschlossen die Dharma-Praxis. Aber wenn da kein beständiges und unabhängiges Selbst ist, wer ist es dann, der den Dharma praktiziert?

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Weitere Belehrungen von Tsoknyi Rinpoche auf Englisch, siehe tsoknyirinpoche.org/teachings.html.